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20. Spieltag - Landesklasse West 2010/2011

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SV Falkensee-Finkenkrug II - SV Rot-Weiß Gülitz 5:1

SV Falkensee-Finkenkrug II: Herbert Budick, Ronny Hansen, Thomas Geisler, Sebastian Relitz (72. Roland Voigt), Marcel Kaatz, Dennis Böttcher, Daniel Schultz, Andreas Kamradt, Philipp-Morris Güttner, Stefan Romeis, Fabian Fritsch
SV Rot-Weiß Gülitz: Marian Teske, Martin Dolling (60. Martin Rogge), Torben Wiede, Nico Krüger, Dennis Meier, Tony Hoppe (75. Stephen Wiede), Marcel Teske, Marcel Bock, Andy Wolgast, Patrick Gruel, Andreas Hoppe (75. Marvin Guthke)
Tore: 1:0 Dennis Böttcher (7.); 1:1 Marcel Teske (Foulelfmeter, 28.); 2:1 Fabian Fritsch (32.); 3:1 Fabian Fritsch (75.); 4:1 Philipp-Morris Güttner (86.); 5:1 Philipp-Morris Güttner (90+2.)
Schiedsrichter: Stephan Rawolle (Ziesar)
Zuschauer: 50
Gelbe Karte: Thomas Geisler (4.), Sebastian Relitz, Ronny Hansen, Dennis Böttcher / Marcel Bock, Andy Wolgast (2.), Patrick Gruel

Siebenter Heim-Streich in Serie - FF II siegt 5:1 gegen Gülitz
Doppelpack von Fritsch und Güttner


Den Sinuskurveneffekt aus vorangegangenem Sieg und folgender Niederlage konnte die zweite Mannschaft des SV Falkensee-Finkenkrug am Sonnabend in der Fußball-Landesklasse West gegen den SV Rot-Weiß Gülitz durchbrechen. Darüber hinaus hielt beim 5:1 (2:1)-Erfolg über den Aufsteiger aus der Prignitz die Heimserie der Falkenseer, die nunmehr das siebente Heimspiel in Folge siegreich gestalten konnten.Die zunächst druckvoll aufspielenden Gastgeber gingen durch einen gekonnten und gewollten Fernschussheber von Dennis Böttcher aus 35 Metern schnell mit 1:0 in Führung (7.). Doch anstatt im Anschluss weiterhin die anfällige Gästeabwehr in Verlegenheit zu bringen, ließen die Falkenseer die Zügel lockerer. Das wurde von den Gülitzern bestraft. Nach einem klaren Foul vom ansonsten wieder starken FF II-Libero Ronny Hansen im eigenen Strafraum verwertete der beste Gästeakteur, Marcel Teske, den fälligen Elfmeter zum 1:1-Ausgleich (28.). Der Falkenseer Schlussmann Hubert Budick hatte somit sein persönliches Dejavú. Denn alle drei Gegentore, die er bisher im FF II-Tor hinnehmen musste, fielen nach einem Strafstoß.Die Hausherren agierten nach dem Gegentor wieder konsequenter. So dauerte es nur vier Minuten, bis Fabian Fritsch den schönsten Angriff des Spiels durch den öffnenden Pass von Andreas Kamradt und der präzisen Eingabe von Daniel Schultz mit dem 2:1-Führungstreffer krönte (32.).Nach dem Wechsel stand die Partie, da sich die Gülitzer engagiert wehrten, durchaus auf der Kippe. Erst das 3:1 von Fritsch, der die Freistoßflanke von Schultz eine viertel Stunde vor Spielschluss einköpfte, setzte die Vorzeichen auf einen Falkenseer Sieg. Zumal FF II-Keeper Budick den Kopfball von Marcel Bock mit einem bravourösen Reflex auf der Linie klärte (85.). Für die Treffer zum 5:1-Endstand zeigte sich anschließend der hinter den Spitzen agierende Morris Güttner mit seinen Saisontoren 12 und 13 verantwortlich. Zuerst traf er nach Vorarbeit von Fritsch (86.), kurz darauf nach einem eigenen Solo (90.+2).Das FF II-Team sollte nach diesem siebenten Heim-Streich und dem Tabellenklettern auf den siebenten Rang mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben. Mit acht Punkten Vorsprung auf die Gefahrenzone kann die Mannschaft von Trainer Stefan Göde recht entspannt die kommende Herausforderung, das Havelland-Derby beim VfL Nauen, angehen. Wartet doch Gödes Team noch immer auf den ersten Saison-Auswärtssieg.
Christian Wulff

Die Landesklasse-Kicker des SV Rot-Weiß Gülitz kehrten am Wochenende mit einer 1:5 (1:2)-Niederlage vom Spiel beim SV Falkensee/Finkenkrug II heim. Die Gastgeber bestimmten über 90 Minuten das Spielgeschehen. Bereits nach sieben Minuten führten sie mit 1:0. Zwar gelang Marcel Teske 15 Minuten später per Foulstrafstoß der Ausgleich, doch FF-Zwo-Torjäger Fabian Fritsch besorgte in der 31. Minute die 2:1-Pausen-Führung. Nach dem Seitenwechsel gaben die Platzherren weiter den Ton an. Den Gülitzern gelang nur ein sehenswerter Spielzug, den Marcel Bock aber nicht abschließen konnte. Fritsch hingegen zeigte, wie man eine Chance nutzt und erhöhte auf 3:1 (70.). In den letzten fünf Minuten nutzten die Randberliner die schwindenden Kräfte der Gülitzer und legten noch zwei Tore nach. (th)


SSV Einheit Perleberg - FSV Germendorf 3:2

SSV Einheit Perleberg: Patrick Mostaller, Denny Feilke
Tore: 1:0 Christian Becken (28.); 1:1 Marusch(36.); 1:2 Marusch(62.); 2:2 Christian Becken (80.); 3:2 Björn Bauersfeld (84.)
Schiedsrichter: Rene Papajewski (Brandenburg)
Gelb/Rote Karte: Denny Feilke (Nach Spielschluß), Patrick Mostaller (85.) / -

Der SSV Einheit Perleberg hat den Rückschlag von Fehrbellin gut verkraftet. Auf Kunstrasen bezwang die Mannschaft in der Fußball-Landesklasse den FSV Germendorf mit 3:2 (1:1) und machte weiter wertvollen Boden im Kampf um den Klassenerhalt gut.Das Spiel begann hektisch mit vielen Ballverlusten auf beiden Seiten. Obwohl Germendorf dann zunächst etwas mehr Ballbesitz hatte, gehörte die erste Chance den Gastgebern. Doch Björn Bauersfeld konnte sie nicht nutzen. In der Folge hatten die Perleberger mehr Spielanteile, agierten aber wenig zwingend. Dann spielt Sebastian Holtz den Ball zu Patrick Mostaller, der wiederum Christian Becken bedient. Und dieser schiebt das Leder zur 1:0-Führung ein (28.). Doch lange können sich die Platzherren darüber nicht freuen. Als die Einheit-Abwehr den Ball nicht wegbekommt, erzielt Germendorf das 1:1 (36.).Nach den Wechsel gehört die erste große Chance wieder den Gastgebern. Bauersfeld nimmt einen Becken-Freistoß direkt, doch der FSV-Torwart hält (60.). Mehr Erfolg hatten die Germendorfer: Sie nutzen einen Perleberger Fehlpass zu einem Konter und treffen zum 1:2 (62.).Jetzt drückt Einheit verstärkt auf den Ausgleich, doch zunächst ist durch die Gäste-Abwehr kein Durchkommen. Dann gelingt Christian Becken mit einem Freistoß das verdiente 2:2 (80.). Vier Minuten später erlöst Björn Bauersfeld die Hausherren nach Vorbereitung von Patrick Mostaller mit dem 3:2-Siegtreffer. In der Schlussphase wird es noch einmal hektisch. Zwei Einheit-Spieler müssen nach gelb-rot vom Platz, ein Germendorfer nach einer Roten Karte.
olik

In einem auf mäßigem Niveau stehenden Fußball-Landesklassespiel setzte sich Einheit Perleberg gegen den FSV Germendorf mit 3:2 (1:1) Toren durch. Die Partie begann sehr hektisch. In der siebten Minute ergab sich die erste Torchance. Doch Björn Bauersfeld, an diesem Tag bester Mann der Perleberger, ließ sie noch ungenutzt. Eine halbe Stunde war gespielt, da gab Einheit den Ton auf dem Kunstrasenplatz an. Zwingende Einschussmöglichkeiten hatten sich die Schützlinge von Trainer Andreas Holz dabei aber nicht erarbeitet. In der 32. Minute produzierten die Gastgeber dann einen Spielzug wie aus dem Lehrbuch. Sebastian Holz passte auf Patrick Mostaller, der bediente Christian Becken mustergültig. Becken fackelte nicht lange und schob zum 1:0 ein. Germendorf antwortete nur vier Minuten später. Einheits Abwehr bekam den Ball nicht weg und schon war der Spielstand wieder ausgeglichen.Nach dem Seitenwechsel passierte eine Viertelstunde lang nichts Erwähnenswertes. Dann bekam Einheit einen Freistoß zugesprochen, den Becken trat und Bauersfeld auf das Germendorfer Gehäuse verlängerte. Doch der Gästetorwart hatte mit dem Ball keine Probleme. In der 62. Minute leistete sich Einheit einen Fehlpass, der Gast nutzte die Chance, konterte und ging mit 2:1 in Front. Die Perleberger steckten nicht auf und berannten das gegnerische Tor. Doch die Abwehr der Gäste stand sehr eng und hielt über eine Viertelstunde lang den Angriffen der Platzherren stand. Erst in der 80. Spielminute markierte Becken per Freistoß den verdienten Ausgleich. Einheit wollte mehr und drückte. Vier Minuten nach dem Ausgleich bereitete Mostaller für Bauersfeld vor und dem gelang der entscheidende Treffer. Nach der Perleberger Führung wurde die Begegnung ausgesprochen hektisch. Mostaller sah wegen Meckerns Gelb-Rot (85.). Ein Germendorfer flog nach einem schweren Foul mit Rot vom Platz (88.) und Denny Feilke hatte sich nach dem Spiel nicht mehr im Griff, beleidigte einen Gegenspieler, der ihn zuvor mehrfach provoziert hatte, und sah dafür Gelb-Rot. Einheits Trainer Holz „war richtig sauer über diese unnötigen Gelb-Roten Karten“ für seine Männer.
Eckard Peglow


TSV Chemie Premnitz - SV 90 Fehrbellin 6:1

TSV Chemie Premnitz: Mario Rotter, Sebastian Kaiser, Marian Krause (80. Mike Melzer), Michael Buddeweg, Daniel Huxdorf, Konstantin Gäde, Robert Steinhoff, Sebastian Kremp (65. Lars Posorski), Guido Block, Robert Rades, Christian Freidank (60. Michelle Schröder)
Tore: 1:0 Christian Freidank (10.); 2:0 Robert Rades (44.); 3:0 Robert Rades (47.); 4:0 Robert Rades (52.); 5:0 Lars Posorski (68.); 5:1 Lukasz Tomkiewicz (89.); 6:1 Michael Buddeweg (90.)
Schiedsrichter: Thomas Ulbricht (Pritzwalk)

Premnitz ohne Probleme !
Wenig Mühe hatte der TSV Chemie Premnitz am 20. Spieltag der Landesklasse West. Gegen das Schlußlicht aus Fehrbellin gelang ein klarer 6:1 Erfolg. Wobei die Gäste Glück hatten das es am Ende nicht Zweistellig wurde. Premnitz begann stark und hätte nach 10 Minuten schon klar führen müssen. Bevor dem diesmal als Stürmer aufgebotenen Freidank das 1:0 gelang , ließen erst Kremp und dann Freidank zwei sogenannte Hundertprozentige Möglichkeiten aus. Nach dem Führungstor verflachte das Spiel zusehends. Premnitz bestimmte das Spiel nach Belieben versäumte es aber aus der Überlegenheit Chancen zu erarbeiten. Erst in der Schlußphase der 1. Hälfte kam man wieder zu guten Gelegenheiten. Rades (28.), scheiterte zunächst am Torwart. Dann verzog Steinhoff ganz knapp. In der 34. min. hätte Rades die Führung ausbauen müssen als er völlig frei zum Kopfball kam. Kurz vor der Pausen konnte Rades dann aber zum 2:0 abstauben.
Nach dem Seitenwechsel zog der Spitzenreiter das Tempo merklich an und der Gegner war schnell überfordert. Ein stark aufgelegter Freidank stellte mit seinen Toren zum 3 und 4:0 (47., 52.) die Weichen endgültig auf Sieg. Chemie berannte weiter das Tor des Aufsteigers und Posorski gelang kurz nach seiner Einwechslung das 5:0. Nur wenig später hätte Gäde das Ergebnis nach oben schrauben müssen. Gleich zweimal vergab er beste Möglichkeiten. Erst in der 75. min. gaben die Gäste ihren ersten klaren Schuß aufs Premnitzer Tor. Trotzdem kam Fehrbellin durch ihren besten Akteur Tomkiewcz in der 89. min. zum Ehrentreffer. Praktisch im Gegenzug stellte Buddeweg den 6:1 Endstand her. Am kommenden Samstag reist der TSV zum Auswärtsspiel nach Gerhrmendorf.
Peter Kaiser


FSV Veritas Wittenberge/Breese - Löwenberger SV 5:3

FSV Veritas Wittenberge/Breese: Martin Gehrke (3. Christian Krause)
Tore: 0:1 ; 1:1 Sebastian Gückel; 2:1 Benjamin Kampehl; 3:1 Norman Hurlbrink (Foulelfmeter, 45.); 4:1 Sebastian Gückel (50.); 4:2 ; 5:2 Sebastian Gückel; 5:3 (90.)
Schiedsrichter: Fabian Schulte (Lögow)
Zuschauer: 147

Veritas siegt mit fünf zu drei Toren gegen Löwenberg.
Bei bestem Fußballwetter mit frühlingshaften Temperaturen gingen die Gastgeber stark Ersatzgeschwächt in die Partie. Mit Trainer Christian Krause und Rene Sporleder nahmen nur zwei Spieler auf der Ersatzbank Platz. Diese prekäre Personalsituation sollte sich nach nur 3 min. noch weiter verschärfen. Nach einem Laufduell musste der gerade wieder genesene Martin Gehrke ausgewechselt werden. Er hatte sich die Schulter aus gekugelt. Christian Krause ersetzte ihn und übernahm fortan die zentrale Position in der Dreierkette. Dafür rückte Kampehl ins Mittelfeld. Von diesem Schock musste sich Veritas zunächst einmal erholen. Die Abwehr hatte sich noch nicht richtig geordnet da schossen die Gäste das null zu eins. Nach einem langen Ball mit anschließender Kopfballverlängerung kam ein Gästestürmer frei zum Schuss. Er ließ Marx keine Abwehrchance. Dies sollte jedoch der einzige Schuss der Gäste in der ersten Halbzeit auf das Tor von Veritas bleiben. Nach diesem Rückstand übernahm Veritas die Initiative. Die gesamte Mannschaft übte viel Druck nach vorn aus und kam nach schöner Kombination über Tobias Bandtke durch Sebastian Gückel zum verdienten Ausgleich. Keine 5 min später war das Spiel gedreht. Nach einer Ecke wurde der Ball von Löwenberg zu kurz abgewehrt und Steffen Stolz schoss aus der Distanz. Sein Ball blieb zwar in der Abwehr hängen doch viel er genau vor Kampehls Füße der aus 3 m den Ball über die Linie drückte. Veritas hatte das Spiel jetzt komplett im Griff und erarbeitete sich weitere Chancen. Dennoch mussten die etwa 150 Veritasfans bis zu 45. min auf ein weiteres Tor warten. Nach einem Freistoß wurde Münster im Strafraum regelwidrig gehalten und der gute leitende Schiedsrichter zeigte zurecht auf den Elfmeterpunkt. Norman Hurlbrink legte sich das Leder zurecht und verwandelte sicher zum drei zu eins Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel machte Veritas weiter Druck. Ein ums andere Mal trug man ansehnliche Angriffe auf das gegnerischen Tor vor. Leider blieben diese Chancen als zu oft ungenutzt. In der 50. Minute erhöhte erneut Gückel auf vier zu eins. Nach toller Flanke von Stolz köpfte der Veritas Angreifer den Ball in die Maschen. Jetzt wollten plötzlich alle Veritas Spieler ein Tor erzielen und vernachlässigten die Defensive. Löwenberg konnte so den 4:2 Anschlusstreffer erzielen. Wiederum ein langer Ball konnte per Kopf verlängert werden und erneut war die Veritasabwehr nicht auf dem Posten und so konnte der Angreifer den Ball aus 5 m an Marx vorbei ins Tor schieben. Veritas antwortete postwendend. Im direkten Gegenzug setzte sich Münster wunderbar auf Rechtsaußen durch und flankte präzise in die Mitte. "Kopfballungeheuer" Gückel stieg erneut am Höchsten und nickte zum 5:2 für Veritas ein. Jetzt war die Moral der Gäste vollkommen gebrochen und Veritas hätte bei besserer Ausnutzung der sich bietenden Chancen gut und gerne zehn Tore erzielen können. Zweimal Stolz, Münster, Hurlbrink und auch Haase hatten beste Möglichkeiten, das Ergebnis für Veritas weiter zu erhöhen. Es blieb allerdings bei den fünf Toren für die Gastgeber. Nur die Gäste sollten in der 90. Minute durch einen Freistoß ein drittes Tor erzielen. So schaffte Löwenberg das Kunststück mit drei Schüssen auf das Tor auch drei Tore zu erzielen. Mit fünf zu drei Toren gewinnt Veritas das Spiel gegen Löwenberg und ist jetzt seit drei Spielen ungeschlagen. In der nächsten Woche geht es nach Fehrbellin zum Tabellenletzten. Dass man auch dort verlieren kann hat in der letzten Woche Perleberg gezeigt. Das sollten die Wittenberger bedenken damit sie in der nächsten Woche ihre kleine Serie weiter ausbauen können.

In einem unterhaltsamen Spiel der Fußball-Landesklasse hat der FSV Veritas Wittenberge-Breese seine kleine Serie ausgebaut. Mit dem 5:3 (3:1) gegen den Löwenberger SV holten die Prignitzer sieben Punkte aus den vergangenen drei Spielen und nahmen Revanche für das 2:4 aus dem Hinspiel."Fünf Tore, das ist mal wieder ein schönes Erfolgserlebnis", freute sich Veritas-Trainer Christian Krause. "Aber die drei Gegentreffer sind schon ärgerlich", fügte er hinzu. Dem ist zuzustimmen.Denn die Tore zwei und drei der Löwenberger entsprangen krassen Fehlern der Hausherren.Das Spiel begann für Veritas mit einer Schrecksekunde. Martin Gehrke, der sein Comeback feierte, verletzte sich nach nur drei Minuten. Zum dritten Mal innerhalb eines Jahres an der Schulter. Für den Pechvogel wechselte sich Trainer Christian Krause ein. Es kam noch schlimmer, denn die Gäste nutzten ihre erste Chance zum 0:1. Doch diese beiden Nackenschlägen steckten die Wittenberger weg. Sebastian Gückel und Benjamin Kampehl drehten mit ihren Treffern die Partie. Und die Gastgeber hätten höher führen müssen, vergaben gute Chancen. So dauerte es bis kurz vor der Pause, als Norman Hurlbrink nach einem Foul an Christian Münster per Elfmeter zum 3:1 traf.In der Pause musste Veritas erneut wechseln. Tobias Bandke (Pferdekuss am Oberschenkel) machte Platz für Robin Haase. Der sorgte auf der rechten Seite für viel Schwung. Allerdings fiel auf, dass die Löwenberger ihren Gegenspielern sehr viel Platz ließen. Diesen Freiraum nutzten die Gastgeber, allen voran Norman Hurlbrink verteilte die Bälle mit viel Übersicht. Und es schien nur eine Frage der Zeit, ehe das nächste Tor fallen sollte.Es wurde ein spektakulärer Treffer. Irgendwie bekam Sebastian Gückel den Kopf an eine Flanke von der rechten Seite, der Ball senkte sich wie eine Bogenlampe ins Tor. Der Rettungsversuch eines Löwenbergers kam zu spät, es stand 4:1 (52.). Keine zehn Minuten später führte ein Fehler in der Hintermannschaft zum 4:2 (61.). Doch Veritas antwortete prompt, Sebastian Gückel erhöhte erneut per Kopf auf 5:2 (62.). Die Partie war gelaufen, die Gäste waren zu harmlos, um dem Spiel noch eine Wende zu geben. Dafür bekamen sie aber noch ein Geschenk: An einer wirklich sehr schlecht postierten Mauer vorbei trafen die Löwenberger zum 5:3-Endstand (88.)."Wir hätten höher gewinnen müssen", sagte auch der dreifache Torschütze Sebastian Gückel nach den vielen ausgelassen Chancen. Über drei oder vier weitere Gegentreffer hätten sich die Gäste nicht beschweren dürfen. Tobias Bandke erklärte noch den Grund für den kleinen Lauf des Teams: "Letzte Woche mit zehn Mann ein 0:2 aufgeholt, heute die Verletzungen und den Rückstand weggesteckt. Wir halten eben zusammen".
Oliver Knoll


SV Empor Schenkenberg - VfL Nauen 0:0

SV Empor Schenkenberg: Steffen Sgraja, Tino Lindauer (76. Robert Behn), Daniel Zietz, Michael Pietzsch, Danny Noak, Markus Polei, Christian Pietzsch, Björn Zühlsdorf, Jan Kaiser, Jano Mebes (79. Maik Schellhase), Ike Wittke
VfL Nauen: Rene Oschmann, Kevin Oellermann, Marvin Zeller, René Kalbitz, Martin Kelm, Sebastian Buge, Tim Hoffmann, Jan Schönnebeck, Michael Bol, Ronny Burkhardt, Lars Halt (70. Riccardo Bleeck)
Schiedsrichter: Matthias Mrosewski (Kremmen)
Zuschauer: 80
Gelbe Karte: Christian Pietzsch (61.), Daniel Zietz (85.) / Kevin Oellermann (4.) (66.), Ronny Burkhardt (4.) (74.), Marvin Zeller (3.) (88.)
Gelb/Rote Karte: - / Tim Hoffmann (85.)

Gerechtes Remis im ersten Heimspiel der Rückrunde
Heute war der VfL Nauen zu Gast in Schenkenberg. Das Spiel begann temporeich von beiden Mannschaften. Unserer Mannschaft sah man an das die Spielpraxis noch ein wenig fehlt. In der ersten Halbzeit war der VfL Nauen streckenweise auch dadurch überlegen konnte aber die sich bietenden Torchancen nicht nutzen. In Halbzeit zwei kamen unsere Männer besser ins Spiel und erarbeiteten sich einige Chancen. Nachdem ein Nauener Spieler mit gelb/rot vom Platz gestellt wurde hatten wir noch mehr Chancen. Schenkenberg drückte auf den Sieg. Auch die spielerische Überlegenheit war deutlich zu sehen. Letztendliche trennten sich die Mannschaften mit einem für beide gerechten Unentschieden.

Die Landesklasse-Kicker des VfL Nauen warten in der Rückrunde immer noch auf ihren ersten Sieg. Am Sonnabend trennte sich die Mannschaft von Trainer Wladinir Siverin auswärts von Empor Schenkenberg torlos 0:0. Mit nunmehr 29 Punkten rutschten die Nauener in der Tabelle um einen Rang ab und sind nun Sechster.„Der eine Punkt ist zwar nicht das Gelbe vom Ei, aber wir können damit leben“, sagte VfL-Coach Siverin. Eigentlich hätte seine Mannschaft in der ersten Hälfte 2:0 oder 3:0 in Führung gehen müssen. Aber einmal mehr ließen Lars Halt und Jan Schönnebeck gute Chancen ungenutzt.Nach dem Wechsel verloren die Nauener dann den Spielfaden. Eine Vielzahl von Ballverlusten führte dazu, dass die Gäste Schwierigkeiten im Spielaufbau bekamen. Zudem musste VfL-Angreifer Lars Halt nach 70 Minuten verletzungsbedingt ausgewechselt werden. Für ihn kam Riccardo Bleeck ins Spiel, der sonst in der VfL-Reserve (2. Kreisklasse) aktiv ist.Schenkenberg hatte in der zweiten Halbzeit mehr vom Spiel. Richtige hundertprozentige Torchancen hatten die Gastgeber aber nicht. VfL-Keeper René Oschmann musste sich nur einmal richtig strecken. Überflüssig aus Nauener Sicht war dann aber die Gelb-Rote Karte von Tim Hoffmann (85.) wegen einer Unsportlichkeit. (ae)


Pritzwalker FHV 03 - Brandenburger SC Süd 05 II 6:1

Pritzwalker FHV 03: Marcus Boldt (46. Kevin Torster), Sebastian Stendel, Kevin Blumenthal, Luiz Reginaldo Rodrigues De Moraes, Daniel Muniz dos Santos, Florian Huth
Tore: 1:0 Sebastian Stendel (1.); 2:0 Sebastian Stendel (42.); 3:0 Luiz Reginaldo Rodrigues De Moraes (45.); 4:0 Kevin Blumenthal (55.); 5:0 Daniel Muniz dos Santos (57.); 5:1 Soeren Knoop (59.); 6:1 Luiz Reginaldo Rodrigues De Moraes (80.)
Schiedsrichter: Orlando Gernhard (Zaatzke)

Einen 6:1 (3:0)-Kantersieg über die Oberliga-Reserve des Brandenburger SC Süd 05 feierten die Landesklasse-Kicker des Pritzwalker FHV im heimischen Hainholzstadion. Dabei vergaben die Dömnitzstädter weitere gute Torchancen. Der Erfolg hätte zweistellig ausfallen müssen. Nach der Schweigeminute zum Gedenken an die Opfer der Naturkatastrophe in Japan entwickelte sich ein ungleiches Duell. Von Beginn an übernahm die Heimmannschaft die Initiative und erspielte sich Chancen im Minutentakt. Die erste nutzte Sebastian Stendel, nach 55 Sekunden zum 1:0. Die Elf von Trainer Jan Kistenmacher gestattete dem Gast keine Verschnaufpause. Die Zuschauer gerieten beim FHV-Spiel teilweise ins Schwärmen. Lediglich die Chancenverwertung machte das Spiel noch interessant. Denn der FHV vergab reihenweise beste Einschussmöglichkeiten: Kevin Blumenthal (4., 27.), Tobias Ped-de (18., 24.), Luiz Rodrigu-ez (7., 22., 31., 41.), Sebastian Stendel (23.) und der eingewechselte Daniel (39.). Auf der Gegenseite scheiterte Ugur Tuzlaliam an FHV-Keeper Marcus Boldt (15.). Das Zittern der Pritzwalker fand spätestens nach dem 2:0 durch Stendel, der nach einem Pass von Luiz Rodriguez traf, ein Ende. Der Passgeber erhöhte kurz vor dem Pausenpfiff nach einer Kombination über Pedde und Norman Rohde auf 3:0 (45.). Nach dem Seitenwechsel ergab sich auf dem Rasen das gleiche Bild wie in der ersten 45 Minuten. Blumenthal per Freistoß (55.) und Daniel (57.) erhöhten schnell auf 5:0. Pech dann für den eingewechselten Kevin Torster im Pritzwalker Tor, dass er in der 59. Minute den von Sören Knoop getretenen Ball aus den Maschen holen musste. Dieser Treffer blieb aber nur Ergebniskosmetik, denn die Pritzwalker waren drückend überlegen und kamen durch Rodriguez, nach Zuspiel von Stendel zum 6:1-Endstand (80.). Neben Stendel und Rodriguez war auch Florian Huth einer der auffälligsten Pritzwalker Spieler.
Mario Warminski


FK Hansa Wittstock 1919 - SV Kloster Lehnin 3:1

FK Hansa Wittstock: Kevin Apitz, Martin Schmidt, Peter Techen, Felix Strothenk, Jochen Meier, Christian Bauch, Sergej Paschtschenko (Philipp Reschke), Silvio Braun (Marc Bennardt), Stefan Wolter (Thomas Frenz), Hannes Holtmann, Stefan Wolter
SV Kloster Lehnin:  
Tore: 1:0 Christian Bauch (9.); 2:0 Peter Techen (13.); 3:0 Hannes Holtmann (20.); 3:1 (35.)
Schiedsrichter: Michael Path (Perleberg)

Furioser Start - Schwaches Ende
Nach 20 Minuten waren die Messen im Wittstocker Stadion des Friedens gesungen. Zu diesem Zeitpunkt führte Hansa bereits mit 3:0 gegen Kloster Lehnin.„Nach einer kleinen Schwächephase in den ersten fünf Minuten haben wir richtig Dampf gemacht“, beschrieb Hansa-Trainer Jörg Lutter die Anfangsphase. Der Lohn ließ auch nicht lange auf sich warten. Christian Bauch setzte sich nach einem ruhenden Ball gegen seinen Bewacher durch und köpfte zum 1:0 (9.) ein. Auch das zweite Wittstocker Tor (13.) fiel nach einem Standard. Diesmal war es Peter Techen, der die Unordnung im Gästestrafraum nach einer Eingabe von Außen nutzte und vollendete. Dass es Hansa aber auch aus dem Spiel heraus kann, bewies die Elf beim 3:0 (20.). Hannes Holtmann schloss einen Konter über drei Stationen mit einem unhaltbaren Schuss in den Winkel ab. „Danach hatten wir zwar noch eine Fülle von Chancen, doch insgesamt haben wir einige Gänge zurückgeschaltet“, berichtete Lutter. So kam Lehnin noch vor der Pause zum 3:1-Anschlusstor (35.). Dieses sorgte aber für keine Hektik bei der Heimelf, die spielbestimmend blieb. „Es gibt nur einen Vorwurf an mein Team, wir müssen unsere Chancen besser nutzen“, so Lutter. lei

SG Eintracht Friesack - SV Eiche 05 Weisen 3:0

SG Eintracht Friesack: Chriszian Brüggmann, Sven Nolle, Felix Wohlgethan, Roberto Meinecke (46. Martin Gutsche), Sebastian Holtkamp (75. Dennis Bernhardt), Christof Müller, Matthias Müller (77. Nils Thiemann), Andre Bialoscek, Andreas Fredrich, Maximilian Scheibner, Sven Budig
SV Eiche 05 Weisen: Matthias Ahlemann, Steffen Muhs, Michael Klahs, Christopher Arich, Marco Seidowski, Matthias Kardel (63. Sergej Kutowoj), Benjamin Schulz, Patrick Dieckhoff, Kevin Kühn, Patrick Waltinger, Patrick Jendretzke (63. Steven Hohn)
Tore: 1:0 Sven Nolle (42.); 2:0 Matthias Müller (53.); 3:0 Sven Budig (60.)
Schiedsrichter: Ronny Straach (Potsdam)
Zuschauer: 63
Gelbe Karte: Sven Budig / Benjamin Schulz (3.), Patrick Dieckhoff, Kevin Kühn, Sergej Kutowoj (2.)

Eintracht siegt abermals
Nach reichlichen Anlaufschwierigkeiten setzte sich die Friesacker Eintracht am vergangenem Samstag im Spiel gegen den Tabellenvorletzten aus Weisen dann letztlich doch deutlich mit 3:0 (1:0) durch. Die, im Vergleich zur siegreichen Elf der Vorwoche, auf fünf Positionen veränderte Eintracht tat sich gegen hoch motivierten Gäste aus der Prignitz eine Halbzeit lang richtig schwer und fand irgendwie im ersten Durchgang keine Einstellung zum Spiel. So hatten die Fliederstädter sogar Glück, dass man keinen Gegentreffer kassierte. Der erstmals in der Rückrunde im Tor stehende Christian Brüggmann war in der 8. Spielminute rechtzeitig im bedrohten Eck und hatte in der 20. Spielminute das Glück des Tüchtigen, als ein Freistoß der Gäste nur gegen den Posten klatschte.Die Eintracht tat sich richtig schwer und kam ohne ihren erkrankten Toptorjäger Matthias Meinecke kaum zu zwingenden Offensivaktionen. Ein strammer Distanzschuss von Sven Nolle (7.) und eine Einschussmöglichkeit von Felix Wohlgethan (14.), der aus knapp 7 Meter an Matthias Ahlemann im Tor von Eiche Weisen scheiterte, waren schon die besten Möglichkeiten der Fliederstädter. Dass die Eintracht trotzdem mit einer 1:0-Führung in die Pause ging, war einem groben Schnitzer der Gästeabwehr geschuldet. Von einem Befreiungsschlag angeschossen, landete der abprallende Ball von Christof Müller genau im Lauf von Sven Nolle. Der Eintrachtstürmer ließ sich nicht lange bitten und vollendete überlegt.Nach dem Seitenwechsel waren die Hausherren dann aber voll da. Sie agierten nun in der Offensive viel agiler, standen in der Defensive sicher und erarbeiteten sich eine Reihe von Torchancen. Einzig ein gefährlicher Freistoß aus der 80. Spielminute brachte nochmals richtig Gefahr für das Eintrachttor. Hier reagierte Christian Brüggmann abermals glänzend, das Spiel war zu diesem Zeitpunkt aber bereits entschieden.Mathias Müller hatte in der 53. Spielminute einen Eckball direkt zum 2:0 verwandelt und Sven Budig, nach feinem Zuspiel von Sven Nolle, nur sieben Minuten später auf 3:0 erhöht.
Zwar hatte die Eintracht im 2. Durchgang durch Sven Nolle (54.), Felix Wohlgethan (68.), Dennis Bernhardt (76.) und Martin Gutsche (89.) noch einige hochkarätige Einschussmöglichkeiten, doch ein höheres Resultat wäre aufgrund der schwachen 1. Habzeit der Fliederstädter wohl zuviel des Guten. Mit diesem 4. Sieg in Folge haben die Friesacker ihre Position in der Spitzengruppe der Landesklasse West weiter gefestigt und können nun am nächsten Samstag mit breiter Brust zum Auswärtsspiel nach Lehnin reisen.
mh

Eiche 05 Weisen verlor beim Tabellendritten der Fußball-Landesklasse West mit 0:3 (0:1) und kommt damit dem Abstieg immer näher. Dabei lief das Spiel der Eichen in der ersten Halbzeit gut an. Eintracht Friesack legte entgegen allen Erwartungen kein hohes Tempo vor und die Eichen konnten gut mitspielen. Teilweise waren die Prignitzer vor allem spielerisch sogar das bessere Team. Die Abwehr um Libero Marco Seidowski stand gut und wenn doch ein Friesacker durchkam, war Matthias Ahlemann auf dem Posten. Doch der ersehnte Torerfolg kam nicht. Der Ball wollte einfach nicht ins Gehäuse der Eintracht. Weder Patrick Dieckhoff nach Eingabe von Sebastian Schulz (8.), noch Christopher Arich (Freistoß, 20.), noch Michael Klahs (Kopfball nach Freistoß von Patrick Dieckhoff, 36.) trafen. Einmal mehr brachte sich die Elf um Kapitän Steffen Muhs um die Früchte der eigenen Arbeit. Nach krassem Fehler der Weisener Abwehr erhielt Matthias Müller an der Strafraumgrenze den Ball und vollendete zum 1:0 (42.). Kurz nach dem Seitenwechsel erhielt Eintracht einen Eckball, den Müller auf den kurzen Pfosten zog und der unter Mithilfe der Eiche-Abwehr zum 2:0 im Tor landete. Danach lief bei den Weisenern nicht mehr viel. Ein Konter von Sven Budig führte nach einem Stellungsfehler in der Abwehr zum 3:0-Endstand (60.). ule